Juli 2022
Auch der 2.Versuch war ein totaler Reinfall.
Wieder fuhr ich mit dem Zug nach Osterode im Harz.
Diesmal erreichte ich nicht einmal den Startpunkt des
Harzer Hexenstiegs, als plötzlich der Brustgurt des
Rucksacks seinen Geist aufgab. Nach einer genauen Überprüfung musste ich
feststellen, dass ich das nicht behelfsmäßig reparieren konnte. Ohne
Brustgurt ist eine Rucksack für mich nicht komfortabel tragbar. Die
Schultergurte rutschen dann unter der Last zu sehr nach außen.
Alle anderen reparierten Stellen des Rucksacks versahen ohne Probleme
ihren Dienst.
Es hat sich herausgestellt, dass alle Stellen, wo große Zugbelastungen
wirken (Befestigung der Schultergurte oben und unten, Brustgurt) enormen
Belastungen ausgesetzt sind.
Im Menüpunkt
MYOG-Projekt C22
(karPACK v0 - Mein erster selbstgefertigter Rucksack) beschreibe
ich das aufgetretene Problem genauer. Auch die Reparatur wird
ausführlich behandelt.
Meine Frau meinte spöttisch, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich
von zuhause loslaufen würde. Dann könnte sie mich bei Problemen mit dem
Auto aus dem Nachbardorf abholen und ich müsste nicht stundenlang mit
öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend "kutschen".
Die öffentlichen Verkehrsmittel waren nicht das Problem, weil ich bei
den beiden misslungenen Versuchen mit dem 9-Euro-Ticket unterwegs
war.
Jetzt hat mich aber der Ehrgeiz gepackt. Das
MYOG-Projekt C22 will ich unbedingt erfolgreich beenden.
Also wird es irgendwann einen 3.Versuch geben...