In diesem Punkt möchte ich Tipps geben, wie die eigene Ausrüstung durch
handwerkliche Fähigkeiten verbessert bzw. ergänzt werden kann. Viele dieser
Tipps stöberte ich im Internet auf. Andere habe ich selbst "erfunden",
realisiert und getestet.
Im Inhaltsverzeichnis werden Beiträge, zu denen es Nachträge oder
Sammelbeiträge gibt, zusätzlich mit einem (N oder S)
gekennzeichnet. Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt die Anzahl der
Nachträge oder Sammelbeiträge an.
Hinweis: Offene MYOG-Projekte, wo meine Beschreibungen noch
ausstehen bzw. die gerade "in Arbeit" sind, werden im nachfolgenden
Inhaltsverzeichnis in
dunkelroter
Schrift
dargestellt.
C) MYOG-Projekte (Wandern, ab 2025)
31) Januar 2025 (N2):
Tarp
aus
XFOIL
anfertigen
32) Februar 2025:
Bodenplane
aus
XFOIL
für ein XFOIL-Tarp
33) Februar 2025:
Frontabschluss
aus
XFOIL
für ein XFOIL-Tarp
34) März 2025 (N1):
Tarp
aus
DCF (Camo)
anfertigen
35) März 2025 (S7):
Rucksäcke
reparieren und erweitern (Sammelbeitrag)
(S01) März 2025 (N1):
Hüftgurttaschen
am Rucksack
zpacks Nero 38 L
verschiebbar machen
(S02) April 2025:
Rolltop-Verschluss
am Rucksack
zpacks Nero 38 L
reparieren
(S03) April 2025: Tragegurte am Rucksack zpacks Nero 38 L an den Haltepunkten reparieren
(S03) April 2025: Tragegurte am Rucksack zpacks Nero 38 L an den Haltepunkten reparieren
(S04) Mai 2025: Kleine
Aufbewahrungstasche
für einen zweiten
AirTag
(S05) Juni 2025:
Stützrahmen
am Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) entfernen
(S06) Juni 2025:
Scheuerstellen
am Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) reparieren
(S07) September 2025: Loch am
zpacks Nero 38 L
reparieren
36) März 2025 (S3):
Zelte/Tarps
reparieren und erweitern (Sammelbeitrag)
(S01) März 2025: Innentasche für
Zelte und Tarps nachrüsten
(S02) Juli 2025:
MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet
Serenity von SixMoonDesigns nachrüsten
(S03) August 2025 (N1):
MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet NetTent von 3F UL Gear nachrüsten
37) Juli 2025 (S2): Schuhe reparieren
(Sammelbeitrag)
(S01) Juli 2025: Altra Lone Peak -
Schuh-Obermaterial mit Lederflicken reparieren
(S02) Oktober 2025: Altra Lone Peak -
Schuh-Obermaterial mit Lederflicken reparieren
38) Juli 2025: BugNetChaps und BugNetArms
C31) Januar 2025:
Tarp
aus
XFOIL
anfertigen
Ein neues Material für Zelte und Tarps geistert seit einiger Zeit durch
die einschlägigen Wanderforen. Sein Name ist
XFOIL
Im Internet kursieren Bauanleitungen für Zelte und Tarps aus XFOIL.
Ich habe mir das XFOIL bestellt und war erstmal total überrascht. Das ist ja ein "Hauch von Nichts", so fragil ist das XFOIL auf den ersten Blick. Weil das XFOIL gegenüber anderen Materialien für den Zeltbau, zB DCF, sehr kostengünstig ist, besorgte ich mir einen Bauplan des Benutzers Capere (Instagram) aus dem alten UL-Trekking-Forum. Im UL-Bereich ist er einer der bekanntesten und erfahrensten MYOG-Experten.
Mit der freien Web-Version des 3D-Programms SketchUp bearbeitete ich den Bauplan so, dass ich alle erforderlichen Maße zur Verfügung hatte.
XFOIL
Im Internet kursieren Bauanleitungen für Zelte und Tarps aus XFOIL.
Ich habe mir das XFOIL bestellt und war erstmal total überrascht. Das ist ja ein "Hauch von Nichts", so fragil ist das XFOIL auf den ersten Blick. Weil das XFOIL gegenüber anderen Materialien für den Zeltbau, zB DCF, sehr kostengünstig ist, besorgte ich mir einen Bauplan des Benutzers Capere (Instagram) aus dem alten UL-Trekking-Forum. Im UL-Bereich ist er einer der bekanntesten und erfahrensten MYOG-Experten.
Mit der freien Web-Version des 3D-Programms SketchUp bearbeitete ich den Bauplan so, dass ich alle erforderlichen Maße zur Verfügung hatte.
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| Bild 1: Bauplan mit allen notwendigen Maßen |
Der Bauplan zeigt eine Hälfte des geplanten Tarps. Die andere Hälfte ist spiegelverkehrt zu sehen. An den blauen Linien müssen die beiden Hälften miteinander verklebt werden. Aber dazu später mehr.
Die Kanten 1 bis 3 sind in der ursprünglichen Version mit einem ganz leichten CatCut versehen. Für ein DCF-Tarp ist das sinnvoll. Für das XFOIL-Tarp habe ich das erstmal weggelassen. Die Längenmaße sind daher die Längen der Bögen der Kanten 1 bis 3. Ich habe sie im Bauplan stehen lassen, weil ich ein Gefühl für die Länge haben wollte. Die Kante Nr 2 ist also die ungefähre!!! Breite des Tarps. So viel Platz habe ich in der Breite für die Isomatte und das Schlafen. Bei der Übertragung auf das XFOIL habe ich die Kanten 1 bis 3 allerdings durch einfaches abmessen bestimmt.
Beispiel: Die Kante 3 ist durch Abmessen mit den Maßen 534 mm und 1080 mm entstanden. Damit verschwindet der CatCut für diese Kante.
Deshalb war es bei der Überarbeitung des ursprünglichen Entwurfs so wichtig alle möglichen Maße zu ermitteln.
Das XFOIL wird in den Maßen 1,6 Meter x 6 Meter geliefert. Damit ich einigermaßen mit breiten Materialien arbeiten kann, fertigte ich mir im letzten Jahr eine Arbeitsplatte mit den Maßen 1,6 Meter x 1,5 Meter an (siehe MYOG-Projekt A2 (Arbeitsplatte für MYOG-Projekte und kleine Basteleien)). Wie aus dem Bauplan sofort ersichtlich ist, passt eine Hälfte des Tarps nicht vollständig auf die Arbeitsplatte. Deshalb muss das XFOIL doppelt gelegt werden (siehe gelbe Markierung im Bild 2). Weil das XFOIL auf so ziemlich jedem Untergrund sehr schlecht zu sehen ist, legte ich die Arbeitsplatte vorher vollständig mit Packpapier aus. Auf diesem Packpapier zeichnete ich die Umrisse einer Hälfte des Tarps mit dem Bleistift ein (siehe blaue Pfeile in Bild 2).
Mit Saftflaschen für die Beschwerung und unter ständigem Glattstreichen des XFOILs versuchte ich jede Falte aus dem ausgelegten XFOIL zu entfernen. Immer ist mir das nicht gelungen.
Mit einem Skalpell, einem 1 Meter-Stahllineal und einer grünen Schneidematte realisierte ich den Zuschnitt für die beiden Hälften des Tarps. Das war im Nachhinein betrachtet der komplizierteste und zeitaufwändigste Prozess in der ganzen Herstellungskette. Ständig prüfte ich, ob ich an der richtigen Stelle das Skalpell ansetzte. Beim Zuschnitt durfte nichts schief gehen. In einem solchen Fall wäre das XFOIL unwiederbringlich verloren gewesen. Auch die doppelte Lage des XFOILs erschwerte den Zuschnitt nochmal.
Dann war es endlich geschafft.
Im Vorfeld hatten Tests gezeigt, dass das XFOIL unheimlich leicht einreißt, wenn eine Beschädigung an einer Kante vorliegt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen ausnahmslos alle Kanten des Tarps, ausgenommen die Kanten, die zusammengeklebt werden müssen, umzuklappen. Für die Verklebung benutzte ich ein normales doppelseitiges Transferklebeband in einer Breite von 10 mm.
Beim Umklappen der Kanten achtete ich darauf, dass die Kanten nach innen umgeklappt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Außenseite auf dem Packpapier liegen muss.
Im Bild 4a und Bild 4b sind auch sehr gut die auf dem ausgelegten Packpapier gezeichneten Linien der Umrisse der Tarp-Hälften zu sehen (CC = CatCut).
So vorbereitet, wartete das Zusammenkleben der beiden Hälften des Tarps auf mich.
Neben einem Reißtest, hatte ich auch mehrere Klebetests durchgeführt. Zusätzlich informierte ich mich im Internet über die Ergebnisse von Klebetests anderer Wanderfreunde. Jedenfalls waren diese Klebetests ein heiß diskutiertes Thema. Kein Klebeband wollte so richtig auf dem XFOIL halten. Viele Klebebänder ließen sich unter mäßiger Kraftanstrengung einfach "abschälen", so hat das mal ein erfahrener Wanderfreund treffend formuliert.
Als Ergebnis all dieser Tests "bastelte" ich mein "eigenes" Klebeband.
Aus einem (1)
einseitigen Filament-Klebeband
und einem (2)
doppelseitigen Klebeband
fertigte ich ein
einseitiges Klebeband
an.
Dafür klebte ich einfach das doppelseitige Klebeband auf das einseitige
Filament-Klebeband. So konnte ich das Klebeband von beiden Seiten
anfassen. Im
Bild 5b
ist zu sehen, dass das einseitige Filament-Klebeband (weiß) entlang der
roten Linie etwa 1 mm übersteht. Das passiert, wenn die beiden 5 cm
breiten Klebebänder nicht genau exakt übereinandergeklebt werden. Wenn das
Klebeband umgedreht wird, steht das doppelseitige Klebeband (gelb) auf der
anderen Seite 1 mm über.
Wenn ich ehrlich bin, ist mir das exakte Übereinanderkleben sehr selten gelungen.
Diese überstehenden Ränder müssen unbedingt abgeschnitten werden. Wird das nicht getan, kann sich das XFOIL beim Zusammenlegen an diesen Stellen sehr leicht verkleben. Schlimmstenfalls bekommt man das XFOIL nicht mehr auseinander oder das XFOIL wird beim Trennen sogar zerstört.
Wenn ich ehrlich bin, ist mir das exakte Übereinanderkleben sehr selten gelungen.
Diese überstehenden Ränder müssen unbedingt abgeschnitten werden. Wird das nicht getan, kann sich das XFOIL beim Zusammenlegen an diesen Stellen sehr leicht verkleben. Schlimmstenfalls bekommt man das XFOIL nicht mehr auseinander oder das XFOIL wird beim Trennen sogar zerstört.
Weil ich das 5 cm breite einseitige Klebeband auf 4 cm verkleinern wollte, schnitt ich einfach an jeder Seite einen 5 mm breiten Rand ab.
Jetzt hatte ich das perfekte einseitige Klebeband von 4 cm Breite, wo keine Ränder überstanden.
Im Bild 5a , Bild 5b und Bild 7 ist noch eine kleine aber feine Besonderheit (roter Pfeil) zu sehen. Immer, wenn ich das einseitige Filament-Klebeband von der Rolle abschneide, klappe ich das Klebeband an der Rolle um ca. 5 mm um (Anfass-Rand). So kann ich das Klebeband bei jeder Gelegenheit (an der Rolle oder im abgeschnittenen Zustand) besser anfassen, wenn die gelbe Schutzfolie kurz vor der Verarbeitung abgezogen wird.
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| Bild 8: Einseitiges Klebeband beim Abziehen der Schutzfolie |
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| Bild 9: Einseitiges Klebeband fertig für die Verarbeitung |
Der Anfass-Rand (roter Pfeil) ist immer noch am einseitigen Klebeband.
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| Bild 10: Zusammenlegen Stoß auf Stoß |
Jetzt werden die zu verklebenden Hälften so aneinandergelegt, glattgestrichen und beschwert, dass eine Verklebung erfolgen kann. Dafür fasse ich das einseitige Klebeband mit der rechten Hand am Anfass-Rand an und lege das Klebeband mit der linken Hand auf die gewünschte Stelle. Dazu muss ich mit der linken Hand kurz die Klebefläche berühren. Das geht aber nicht anders. Mit der rechten Hand führe ich nun das Klebeband über die zu verbindenden Hälften, ohne die Hälften zu verrücken.
Für eine bessere Orientierung lege ich bei der Verklebung die Schneidematte unter die zu verklebenden Stellen (siehe Bild 10). Die Linien dienen mir dabei als Orientierung. An den Pfeilspitzen (rot und blau) treffen die beiden zu verklebenden Hälften aufeinander. Bei einer Breite des Klebebandes von 4 cm weiß ich dann, dass ich auf jeder Hälfte 2 cm verkleben kann.
Kurz vor dem Ende der Verklebung, etwa 1 cm vom Anfass-Rand entfernt, schneide ich den Anfass-Rand ab und verklebe den Rest des Klebebands. Wenn ich sauber gearbeitet habe, zeigen sich keine Falten unter dem Klebeband.
Wenn ich nicht sauber gearbeitet habe und zwischen den zu verklebenden Hälften ist ein kleine Lücke, dann passiert genau das, was im Bild 12 zu sehen ist. Die Hälften lagen beim Verkleben nicht genau Stoß auf Stoß und das Klebeband haftet nun an den Lücken (rot markierter Bereich) an der Schneidematte.
Das muss unbedingt korrigiert werden, weil sonst beim Transport des Tarps das XFOIL an diesen Stellen zusammenklebt.
Für solche Korrekturen verwende ich das einseitige Filament-Klebeband. Weil diese Stellen nie sehr groß oder lang sind, schneide ich manchmal auch schmale Streifen vom Filament-Klebeband ab. Dazu fasse ich das Filament-Klebeband am Anfass-Rand an und mit der rechten Hand schneide ich den Streifen auf die gewünschte Breite. Das klebt zwar tüchtig an der Schere, weil ich direkt auf der Klebeseite schneide, aber besser geht das nicht.
Das XFOIL-Tarp wird mit einem einzigen Trekkingstock (ca. 120 cm Höhe) aufgebaut. Dazu wird eine sogenannte "Stangentasche" benötigt. Die Stangentasche hat in der Regel eine Kegelform, die den Trekkingstock beim Abspannen des Tarps in seiner Position hält.
Der rot markierte Bereich soll einmal die Stangetasche werden. Die hellblau markierten Bereiche habe ich von einer Seite mit 2 cm breitem selbstgefertigten einseitigem Klebeband verstärkt. Das bloße XFOIL war mir in diesem Bereich einfach zu fragil.
Am Anfang konnte ich mir räumlich kein Bild von der Stangentasche machen.
Ewig sah ich mir den Bauplan an und wusste nicht so recht, wie ich dass zu
einem Kegel verkleben sollte.
Das Ganze musste ich erstmal "überschlafen". Am nächsten Morgen kam mir die Erleuchtung. Die Angelegenheit war denkbar einfach. Aber der Reihe nach.
Das Ganze musste ich erstmal "überschlafen". Am nächsten Morgen kam mir die Erleuchtung. Die Angelegenheit war denkbar einfach. Aber der Reihe nach.
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| Bild 14: Kreise aus Papier als Muster für die Stangentasche |
Die Stangentasche wollte ich aus Resten von DCF anfertigen. Dazu benötigte ich Kreise von 7 cm und 10 cm Durchmesser. Weil Bleistift auf DCF so gut wie nicht sichtbar ist, musste ich mir mit dem Zirkel Muster aus Papier herstellen.
Diese Kreismuster übertrug ich auf das DCF. Dann markierte ich die Kreissektoren (blaue Markierung in Bild 13) auf dem DCF.
Anschließend schnitt ich die Kreisektoren aus und beklebte sie mit meinem selbst konstruierten einseitigen Klebeband.
Schnell waren die so vorbereiteten DCF-Stangentaschen aufgeklebt.
Ich überlegte lange, ob ich die DCF-Stangentaschen innen oder außen aufkleben sollte. Aus dem Bauplan ist das überhaupt nicht ersichtlich. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für außen. Dadurch erhoffte ich mir mehr Robustheit an der Spitze des Tarps. Zum Ausgleich klebte ich innen noch eine 6 cm DCF-Stangentasche ein.
Jetzt begann einer der kompliziertesten Klebeaktionen am XFOIL-Tarp.
Jetzt wird die Stangentasche einfach, wie im
Bild 19
zu sehen ist, zusammengefaltet. Der rot markierte Bereich wird mit dem
selbstgefertigten einseitigen Klebeband nach der Prinzipskizze
"umklebt".
hellblau -gefaltete Stangentasche (Außenseite!!! ist sichtbar)
rot -selbstgefertigtes einseitiges Klebeband wird über diesen Bereich drübergeklebt
hellblau -gefaltete Stangentasche (Außenseite!!! ist sichtbar)
rot -selbstgefertigtes einseitiges Klebeband wird über diesen Bereich drübergeklebt
Nach dem Aufrichten der Stangentasche richtet sich der in Bild 20 gelb markierte Teil fast von selbst aus, einfach weil er in keine andere Position gelangen kann. Ein bisschen zurechtgerückt und ausgerichtet, werden die beiden Teile mit einem normalen doppelseitigen Transferklebeband!!! in der angezeigten Position verklebt.
Die in Bild 20 gezeigten farbigen Bereiche (rot und gelb) korrespondieren mit denen aus dem Bild 19.
Hinweis: Nach dem ersten Probe-Aufbau des XFOIL-Tarps ist mir aufgefallen, dass
die sich überlappenden Flügeltüren unten etwas zu weit auseinanderstehen.
Die Ursache ist, dass ich die beiden Flügeltüren (gelbe Linien) unter der
Stangetasche (rote Linie) im rechten Winkel (blaue Markierung) verklebte.
Besser wäre es gewesen, die beiden Flügeltüren in einem
ganz
kleinen Winkel
(hellblaue Linien 1 und 2 in einem Winkel von 10 Grad?) zu verkleben.
Dadurch verschieben sich die Kanten der Flügeltüren etwas in die
hellblauen Pfeilrichtungen 1 und 2 und die Flügeltüren stehen unten nicht
so weit auseinander und wirken straffer gespannt.
Es ist nicht so schlimm. Bei nächster Gelegenheit überlege ich mir eine
Lösung für das Problem der etwas "schlaff herunterhängenden" Seiten der
Flügeltüren.
Die letzten Arbeiten an dem XFOIL-Tarp sind die Abspannpunkte.
Die letzten Arbeiten an dem XFOIL-Tarp sind die Abspannpunkte.
An der Außenseite der Abspannpunkte habe ich durch einen Knoten zwei Abspannmöglichkeiten geschaffen. Das ermöglicht eine längere und eine kürze Abspannvariante.
Auch an der Innenseite brachte ich eine Schleife an. Man weiß ja nie, was da evtl. angeknüft werden könnte. Da bietet sich zB eine Befestigungsmöglichkeit für eine Bodenplane aus XFOIL an.
Alle Abspannpunkte sind innen mit einem Plastikplättchen (Wer genau hinsieht, kann die Umrisse des Plastikplättchen erkennen) und innen und außen jeweils mit einem Gummiring und einem dicken Knoten gegen herausreißen abgesichert.
(1) DCF-Stangentasche (10 cm Durchmesser) außen
aufgeklebt
(2) DCF-Stangentasche (7 cm Durchmesser) außen
aufgeklebt
(3) DCF-Stangentasche (6 cm Durchmesser) innen
aufgeklebt
(4) Abspannschnur innen (Nutzung zum Aufhängen
zB von Kleidung)
(5) Knebelknopf (schaut da etwas hinter dem
Trekkingstock hervor)
Hier habe ich lange überlegt, wie ich diesen Abspannpunkt befestigen
könnte. An diesem Abspannpunkt wird die einzige Abspannschnur befestigt.
Da wirken also enorme Kräfte. Daher entschloss ich mich für ein Loch in
der Tarpspitze. Zur Absicherung ist innen noch ein
Gummiring
und ein 3 cm langer
Knebelknopf
angebracht.
Die Kordelschnur an der Innenseite der Stangentasche habe ich mit Absicht
etwas länger gelassen. Da kann ich über Nacht etwas aufhängen (zB Kleidung
zum Trocknen).
Das
Bild 25a
zeigt den Schließmechanismuss auf der Vorderseite in kompakter Form.
Wichtig war mir, dass ich in der Nacht, wenn ich mal raus muss, die rechte
Flügeltür einfach öffnen kann. Außerdem sollte nur eine Abspannschnur zum
Hering führen.
(1) Schlaufe für den Hering der Abspannschnur
(2) Leinenspanner mit Haken für die Befestigung der Abspannschnur an der Stangentasche (= Spitze des Tarps)
(3) Schließmechanismus mit einem Doppelhaken, gebogen aus einer Fahrradspeiche (Edelstahl),
(1) Schlaufe für den Hering der Abspannschnur
(2) Leinenspanner mit Haken für die Befestigung der Abspannschnur an der Stangentasche (= Spitze des Tarps)
(3) Schließmechanismus mit einem Doppelhaken, gebogen aus einer Fahrradspeiche (Edelstahl),
und einem
Leinenspanner, der mit einer elast. 3 mm-Kordelschnur an der Abspannschnur
befestigt ist
(4) Befestigung des Schließmechanismus an der Abspanschnur mit einem Knoten hinter
(4) Befestigung des Schließmechanismus an der Abspanschnur mit einem Knoten hinter
einem Knoten (kann also nicht
verrutschen)
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| Bild 25b: Schließmechanismuss der Flügeltüren |
Das Bild 25b zeigt den wichtigsten Teil der vorderen Abspannung, den Schließmechanismus der Flügeltüren, im Einsatz.
Hier sind noch einige Bilder vom ersten Aufbau des
XFOIL-Tarps.
Bleibt natürlich noch die ganz wichtige Frage nach dem Gewicht des
XFOIL-Tarps. Es wiegt ohne die Heringe
170 g.
Nicht schlecht für den ersten Versuch mit dem XFOIL-Material. Vielleicht
lässt sich noch das eine oder andere Gramm Gewicht einsparen, wenn ich
statt 4 cm breite Klebstreifen nur 3 cm oder sogar nur 2 cm breite
Klebestreifen verwende. Die Verklebungen müssen allerdings erstmal die
ersten Outdoor-Einsätze ohne Probleme überstehen.
In den letzten Tagen baute ich das XFOIL-Tarp mehrmals auf. Dabei hat
sich eine bestimmte Aufbaureihenfolge als optimal herauskristallisiert.
Mit dieser Reihenfolge ist ein Neustecken der Heringe nicht mehr
erforderlich und das Tarp muss nur noch an der einzigen Abspannschnur
etwas nachgespannt werden.
(1) Hering stecken
(2) Hering stecken (hintere Seite kann
ruhig relativ straff zu Hering 1 gespannt werden,
bestimmt die Ausrichtung des
Tarps)
(3) Trekkingstock in die Stangentasche stellen
(Griff nach unten mit leichter Neigung der Spitze zur Rückseite!!!)
(4) Abspannschnur in der Tarp-Spitze
einhängen, Flügeltüren mit dem Doppelhaken schließen und
Abspannschnur
mit der Hand etwas straff halten
(5) Hering stecken und Abspannschnur gleichzeitig relativ straff spannen
(6) Hering stecken
(7) Hering stecken (der setzt zusammen mit (6) das
ganze Tarp unter Spannung)
(8) Hering stecken (das ist der hintere Hering in der
Mitte)
(9) Abspannschnur nachspannen
Fertig!
Offene Punkte:
(1) "Knoten-Garage" ala Reißverschluss-Garage an der Stangentasche (Tests müssen
(1) "Knoten-Garage" ala Reißverschluss-Garage an der Stangentasche (Tests müssen
zeigen, ob durch
das Loch in der Stangentasche viel!!! Wasser in das XFOIL-Tarp
eindringen kann)
==>
offen
(2) Befestigungen für die beiden aufgerollten Flügeltüren ==> erledigt seit Februar 2025
(2) Befestigungen für die beiden aufgerollten Flügeltüren ==> erledigt seit Februar 2025
(3) Verbesserung der
Spannung der Flügeltüren
==> erledigt seit Februar 2025
(4)
Flächenabspannpunkte
(Abfangen von Windspitzen bei Stürmen) ==>
offen
Die vier Punkte überlasse ich den ersten Tests im Outdoor-Einsatz. Vielleicht muss ich dann noch "nacharbeiten".
Die vier Punkte überlasse ich den ersten Tests im Outdoor-Einsatz. Vielleicht muss ich dann noch "nacharbeiten".
Nachtrag (Februar 2025): Der mehrmalige Probeaufbau hat gezeigt, dass eine Befestigung für die
offenen Flügeltüren nicht schlecht wäre.
Die oberen Teile mit den Knebelknöpfen werden auf die Außenseite des XFOIL-Tarps geklebt, die unteren Teile auf die Innenseite.
Die schwarze Schnur ist eine elast. 1 mm-Kordelschnur, die ich in meinem
Restelager fand.
Die Befestigungen (rote Markierungen in
Bild 33
und
Bild 34) bestehen jeweils aus einem
7-Eck❗(ein sehr individuelles Erkennungsmerkmal sollte mein
XFOIL-Tarp auf jeden Fall erhalten) auf der Außen- und Innenseite.
Wenn also ein erfahrener UL-Wanderer dieses XFOIL-Tarp sieht, weiß er sofort, dass da ein UL-Wanderer schläft und sogar wer das ist😁
Wenn also ein erfahrener UL-Wanderer dieses XFOIL-Tarp sieht, weiß er sofort, dass da ein UL-Wanderer schläft und sogar wer das ist😁
Zusätzlich überlegte ich mir, wie ich das Problem aus dem
Bild 20 (Hinweis unter dem Bild und hellblaue Markierungen im Bild)
und dem Bild 30 (blaue Markierung) irgendwie korrigieren könnte.
Bild 33 zeigt die Lösung. Die Seiten der Flügeltüren hängen jetzt
nicht mehr so schlaff herunter, sondern sind etwas straffer gespannt. Das
war nur mit zwei Kam-Snaps realisierbar (blaue Markierung im
Bild 33).
Nachtrag (März 2025): Mittlerweile gibt es auch die erste kleinere Reparatur. Durch Zufall
entdeckte ich kurz unter der Stangentasche ein kleines Loch.
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| Bild 35: Reparatur am XFOIL-Tarp |
Die Reparatur war überhaupt kein Problem. Dafür stellte ich mir einen kleinen Flicken aus XFOIL und dem doppelseiten Klebeband (siehe Bild 5a) her, schnitt den Flicken in der passenden Größe zurecht und klebte ihn auf das kleine Loch.
Fertig!
C32) Februar 2025:
Bodenplane
aus
XFOIL
für ein XFOIL-Tarp
Wenn ich schon ein
XFOIL-Tarp
herstelle, dann soll zusätzlich auch eine
Bodenplane
aus
XFOIL
rausspringen. Wenn schon, dann schon.
Dafür verwendete ich wieder einen Teil des Bauplans des Users Capere (Instagram) aus dem alten UL-Trekking-Forum. Auch die Bodenplane des ursprünglichen Bauplans passte ich an meine Bedürfnisse an. Zusätzlich nahm ich vom aufgebauten XFOIL-Tarp die wichtigsten Maße mit dem Zollstock ab und glich sie mit dem abgeänderten Capere-Entwurf ab.
Dafür verwendete ich wieder einen Teil des Bauplans des Users Capere (Instagram) aus dem alten UL-Trekking-Forum. Auch die Bodenplane des ursprünglichen Bauplans passte ich an meine Bedürfnisse an. Zusätzlich nahm ich vom aufgebauten XFOIL-Tarp die wichtigsten Maße mit dem Zollstock ab und glich sie mit dem abgeänderten Capere-Entwurf ab.
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| Bild 1: Bauplan mit allen notwendigen Maßen |
Beim Bau des XFOIL-Tarps konnte ich sehr wichtige Erkenntnisse für die Verarbeitung des Materials XFOIL gewinnen. Die nutzte ich jetzt bei der Anfertigung der Bodenplane. Deshalb wird es hier nur eine Auflistung der notwendigen Arbeitsschritte geben.
(1) Bodenplane nach den Maßen des Bauplans ausschneiden
(2) Alle Ränder um 10 mm umklappen und mit Transferklebeband verkleben
(3) 6 Anheftpunkte anfertigen
Die (3) Anheftpunkte werden nach dem selben Prinzip, wie die Abspannpunkte des XFOIL-Tarps hergestellt. Statt der festen Kordelschnur der Abspannpunkte des Tarps verwendete ich diesmal schwarze elast. 1 mm-Kordelschnur. Mit dieser elast. Kordelschnur und Knebelknöpfen befestige ich die Bodenplane an den Innenschlaufen der Abspannpunkte (siehe Bild 22 aus MYOG-Projekt C31).
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| Bild 2: Bodenplane ausgebreitet |
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| Bild 3: Bodenplane eingebaut, Vorderansicht |
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| Bild 4: Bodenplane eingebaut, Hinteransicht |
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| Bild 5: Bodenplane eingebaut, rechte Seite |
Wenn ich, wie im Bild 5 gezeigt, den Trekkingstock etwas in die roten Pfeilrichtungen neige, wird die hellblau markierte Seite der Bodenplane "ziemlich" gerade. Ich gewinne etwas mehr Platz in der Breite, verliere aber etwas an Höhe. Gehalten wird das Tarp trotzdem durch die Abspannschnur.
Beim Abbau des Tarps überlegte ich mir kurz, ob ich die Bodenplane vorher
aus dem Tarp entfernen sollte. Dann entschloss ich mich die Bodenplane im
Tarp zu lassen. Ich habe gerade das Bild in meinem Kopf Revue passieren
lassen, wenn ich bei Regen in die Ecken des Tarps kriechen muss um die
Bodenplane zu befestigen. Das war beim Probeaufbau schon sehr mühselig und
das stelle ich mir nach einem anstrengenden Wandertag nicht so "prickelnd"
vor. Bei meinem zpacks-Tarp lasse ich die Bodenwanne auch immer dran. Das
funktioniert bestens.
Bleibt noch das Gewicht der Bodenplane.
Die Bodenplane wiegt 65 g.
XFOIL-Tarp (170 g) und XFOIL-Bodenplane (65 g) wiegen also insgesamt 235 g.
Diese Werte stehen ab sofort in meiner Excel-Datei. Beim Vergleich (Tarp, Bodenplane und Heringe) des zpacks-Tarps mit dem XFOIL-Tarp ist das XFOIL-Tarp der klare Sieger.
zpacks-Tarp gesamt = 349 g
XFOIL-Tarp gesamt = 235 g
Offen ist jetzt nur noch die Outdoor-Tauglichkeit des XFOIL-Tarps.
Das werde ich bei einer meiner nächsten Wandertouren ganz genau testen ...
Bleibt noch das Gewicht der Bodenplane.
Die Bodenplane wiegt 65 g.
XFOIL-Tarp (170 g) und XFOIL-Bodenplane (65 g) wiegen also insgesamt 235 g.
Diese Werte stehen ab sofort in meiner Excel-Datei. Beim Vergleich (Tarp, Bodenplane und Heringe) des zpacks-Tarps mit dem XFOIL-Tarp ist das XFOIL-Tarp der klare Sieger.
zpacks-Tarp gesamt = 349 g
XFOIL-Tarp gesamt = 235 g
Offen ist jetzt nur noch die Outdoor-Tauglichkeit des XFOIL-Tarps.
Das werde ich bei einer meiner nächsten Wandertouren ganz genau testen ...
C33) Februar 2025:
Frontabschluss
aus
XFOIL
für ein XFOIL-Tarp
Ob dieser
Frontabschluss
wirklich unbedingt notwendig gewesen wäre, kann ich nicht sagen. Aber bei
der Herstellung des
XFOIL-Tarps (siehe MYOG-Projekt C31) sind dreieckige Reste
angefallen, die ich nicht ungenutzt lassen wollte. Also überlegte ich mir
diesen Frontabschluss, den ich schon gelegentlich bei anderen Wanderfreunden
gesehen hatte. Erst wollte ich den Frontabschluss aus einem Stück fertigen,
aber dann hätte es Probleme beim nächtlichen Gang ins Gebüsch gegeben.
Wie sollte ich da den Frontabschluss leicht öffnen und schließen können?
Also entschied ich mich für einen geteilten Frontabschluss aus zwei Dreiecken. Der Vorteil der Unterteilung ist der, dass ich einen Teil des Frontabschlusses immer geschlossen halten kann. Das wird nach Lage der Dinge immer die linke Seite sein (von außen vor dem Tarpeingang gesehen).
Wie sollte ich da den Frontabschluss leicht öffnen und schließen können?
Also entschied ich mich für einen geteilten Frontabschluss aus zwei Dreiecken. Der Vorteil der Unterteilung ist der, dass ich einen Teil des Frontabschlusses immer geschlossen halten kann. Das wird nach Lage der Dinge immer die linke Seite sein (von außen vor dem Tarpeingang gesehen).
An den Rändern wird es sicherlich noch die eine oder andere Lücke geben.
Daher wird der Frontabschluss nicht 100% gegen Mücken schützen.
Die Nutzung wird sich eher auf Herbst, Winter und Frühjahr beschränken.
Die notwendigen Maße bestimmte ich durch Abmessen mit dem Zollstock am aufgebauten XFOIL-Tarp.
Die Nutzung wird sich eher auf Herbst, Winter und Frühjahr beschränken.
Die notwendigen Maße bestimmte ich durch Abmessen mit dem Zollstock am aufgebauten XFOIL-Tarp.
Beim Bau des XFOIL-Tarps gewann ich sehr wichtige Erkenntnisse für die
Verarbeitung des Materials XFOIL. Die konnte ich jetzt bei der
Anfertigung des Frontabschlusses nutzen. Deshalb wird es hier nur eine
Auflistung der notwendigen Arbeitsschritte geben.
(1) Frontabschluss (2 Dreiecke) ausschneiden
(2) Alle Ränder um 10 mm umklappen und mit Transferklebeband verkleben
(3) 3 Anheftpunkte für jedes Dreieck des Frontabschlusses anfertigen
Die (3) Anheftpunkte werden nach dem selben Prinzip, wie die Abspannpunkte des XFOIL-Tarps hergestellt. Statt der festen Kordelschnur der Abspannpunkte des Tarps verwendete ich diesmal schwarze elast. 1 mm-Kordelschnur. Mit dieser elast. Kordelschnur und Knebelknöpfen befestige ich den Frontabschluss an den Innenschlaufen der Abspannpunkte.
(1) Frontabschluss (2 Dreiecke) ausschneiden
(2) Alle Ränder um 10 mm umklappen und mit Transferklebeband verkleben
(3) 3 Anheftpunkte für jedes Dreieck des Frontabschlusses anfertigen
Die (3) Anheftpunkte werden nach dem selben Prinzip, wie die Abspannpunkte des XFOIL-Tarps hergestellt. Statt der festen Kordelschnur der Abspannpunkte des Tarps verwendete ich diesmal schwarze elast. 1 mm-Kordelschnur. Mit dieser elast. Kordelschnur und Knebelknöpfen befestige ich den Frontabschluss an den Innenschlaufen der Abspannpunkte.
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| Bild 2: Dreiecke für Frontabschluss |
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| Bild 3: Anheftpunkte von außen und innen |
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| Bild 4: Frontabschluss bereit für den Einbau |
Bleibt noch das Gewicht für den Frontabschluss.
Der Frontabschluss wiegt 65 g.
XFOIL-Tarp (170 g), XFOIL-Bodenplane (65 g) und XFOIL-Frontabschluss (65 g) wiegen also insgesamt 300 g.
Der Frontabschluss wiegt 65 g.
XFOIL-Tarp (170 g), XFOIL-Bodenplane (65 g) und XFOIL-Frontabschluss (65 g) wiegen also insgesamt 300 g.
C34) März 2025:
Tarp
aus
DCF (Camo)
anfertigen
Der Tarp-Entwurf des Users
Capere
(Instagram) aus dem "alten"
ULT-Forum
hat sich als ein Glücksgriff erwiesen. Im
MYOG-Projekt C31
(Tarp aus XFOIL anfertigen) war dieser Entwurf der Bauplan für ein
XFOIL-Tarp.
Das XFOIL-Tarp baute ich in den letzten Wochen mimdestens 20-mal auf und
ab. So konnte ich alle Konstruktionsdetails genau studieren. Weil das
Material
XFOIL
sehr preiswert ist, wären grobe Fertigungsfehler nicht so sehr ins
"Gewicht" gefallen. So konnte ich wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Von den Abmessungen ist dieser Tarp-Entwurf für meine Körpergröße von 176 cm ideal.
Also entschloss ich mich das Tarp mit dem Material DCF (Camo) nachzubauen.
Von den Abmessungen ist dieser Tarp-Entwurf für meine Körpergröße von 176 cm ideal.
Also entschloss ich mich das Tarp mit dem Material DCF (Camo) nachzubauen.
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| Bild 2: DCF (Camo) ausgelegt |
Das Material DCF (Camo) liegt nicht so breit, wie das Material XFOIL. Es fehlen ca. 20 cm. Deshalb muss an beiden Seiten ein Dreieck (hellblaue Markierung im Bild 2) angeklebt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Dreiecke so ausgemessen werden, dass in den Abmessungen ein Kleberand von 2 cm enthalten ist. Im Bild 2 liegt die Außenseite oben. Das bedeutet, dass die Dreiecke darunter angeklebt werden müssen. Das soll verhindern, dass Wasser nicht in undichte Klebeverbindungen eindringen kann.
Das
Bild 4
zeigt die
Stangentasche
(hellblaue Markierung) und den notwendigen
Kleberand
(2 cm angedeutet). Das Tarp besteht ja aus 2 zusammengeklebten Teilen, wo
eins spiegelbildlich zum anderen zu sehen ist. Ein Teil, egal welches
Teil, muss an der
Seite 4
(siehe Bauplan im
Bild 1) einen Kleberand von
2 cm
besitzen. 2 cm deswegen, weil ich für diese wichtige Klebeverbindung
20 mm-DCF-Transferklebeband
verwenden wollte. Für die Stangentasche selbst ist kein Kleberand
erforderlich.
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| Bild 5: Verstärkungen für die Stangetasche |
Die Stangetasche habe ich innen und außen verstärkt. Dafür konstruierte ich ein Kreissegment, wie es im Bild 5 an der Papiervorlage zu sehen ist.
Die Verklebung der Stangentasche erfolgt nach dem gleichen Prinzip, wie
ich es in den Bildern 19 und 20
im
MYOG-Projekt C31
(Tarp
aus
XFOIL
anfertigen) erklärte.
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| Bild 6: angeklebtes Dreieck |
Durch die angeklebten Dreiecke, was im Gegenlicht sehr schön zu sehen ist, erhält das Tarp seine endgültige Form.
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| Bild 7: Herstellung eines Cat Cuts |
Die Seiten 1, 2 und 3 (siehe Bauplan Bild 1) will ich mit einem ganz "kleinen" Catenary Cut (Cat Cut, Kettenlinie) von 1,2 cm versehen. Einige MYOG-Freunde meinen ja, dass an den Bodenkanten keine Cat Cuts erforderlich sind. Aber weil ich in den MYOG-Themen A3, A4 und A5 die Berechnung und Konstruktion eines Cat Cuts ausführlich erläuterte, wollte ich auch einen Cat Cut herstellen. Dazu wird eine Kante des Tarps an die entsprechende Grundlinie angelegt (blauer Pfeil in Bild 7). Mit einem schwarzen Stift (hellblauer Pfeil im Bild 7) und einem Lineal zeichnete ich nun den durch das DCF-Material sichtbaren Cat Cut (roter Pfeil im Bild 7) nach. Durch die Nachzeichnung mit Faserstiften sind die notwendigen Linen (Grundlinie (blau) und Cat Cut (rot)) durch das DCF-Material hindurch sehr gut sichtbar.
Anschließend wird der Cat Cut vorsichtig ausgeschnitten, was an den Enden
nicht immer ganz leicht ist.
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| Bild 9: Cat Cut |
Eine abschließende Sichtkontrolle (siehe Bild 9) zeigt, ob der Cat Cut richtig ausgeschnitten wurde. Vielleicht muss da evtl. nachgebessert werden.
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| Bild 10: umgelegte Kanten |
Aus Sicherheitsgründen (Einreißen) entschloss ich mich dazu alle Kanten, außer der Stangentasche, um 1 cm umzulegen und zu verkleben. Dafür verwendete ich 10 mm-DCF-Transferklebeband.
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| Bild 11: Abspannpunkte |
Die Abspannpunkte, wie ich sie schon beim XFOIL-Tarp verwendete, gefallen mir ausgesprochen gut. Da wird nur geklebt. Nähen ist nicht erforderlich. Auch der Verbrauch von fester bunter 2 mm-Kordelschnur ist minimal. Die Abspanpunkte erlauben eine sehr nahe Bodenabspannung des Tarps. Das gefällt mir sehr gut. An den Abspannpunkten muss und kann nichts nachgespannt werden. Die einzige Spannmöglichkeit ist die Abspannschnur, die an der Stangentasche befestigt wird.
Der letzte Punkt war die Anfertigung von
Befestigungspunkten
für die aufgerollten Flügeltüren des Tarps. Da entschied ich mich wieder
für ein
7-Eck, was ja nicht jeder hat, einen
Knebelknopf
und
schwarze elast. 1 mm-Kordelschnur.
Das 7-Eck ist unverwechselbar und meine ganz persönliche Note. Wegen des DCF (Camo)-Materials sind die aufgeklebten 7-Ecke aber sehr schlecht zu sehen.
Das 7-Eck ist unverwechselbar und meine ganz persönliche Note. Wegen des DCF (Camo)-Materials sind die aufgeklebten 7-Ecke aber sehr schlecht zu sehen.
Jetzt fehlte nur noch eine Bodenplane. Da habe ich lange überlegt,
was ich mache. Ein Gedanke war die Verwendung der Bodenplane aus
XFOIL. Mir war das Material XFOIL aber zu fragil. Das Tarp aus DCF
(Camo) soll mein Haupt-Tarp werden. Das Tarp aus XFOIL will ich nur zu
besonderen Gelegenheiten (Familien-Wandertouren, Wandertouren mit
Freunden und Bekannten, Forumstreffen usw) nutzen. Also fertigte ich
die Bodenplane aus Resten von "normalem" DCF an.
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| Bild 14: Tarp aus DCF (Camo) von vorn |
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| BIld 15: Tarp aus DCF (Camo) von der Seite |
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| Bild 16: Tarp aus DCF (Camo) von hinten (Klebestelle) |
In den letzten 3 Bildern 14, 15 und 16 ist der ganz leichte Cat Cut sehr gut zu sehen.
Das Tarp wiegt
165 g
und die Bodenplane
85 g.
Sammelbeitrag (März 2025): siehe
MYOG-Projekt C36
((S1) Innentasche für Zelte und Tarps nachrüsten)
C35) März 2025:
Rucksäcke
reparieren und erweitern (Sammelbeitrag)
In den letzten Jahren musste ich nach Wandertouren mehrmals meine
Rucksäcke reparieren. Diese Reparaturen sind bisher bei den MYOG-Projekten
der einzelnen Rucksäcke (Projekt C17
für den zpacks Nero 38 L,
Projekt C22
für den MYOG-DCF-Rucksack karPack v0 und
Projekt C25
für den zpacks Arc Haul) als separate Projekte oder in Nachträgen
angesiedelt.
Ebenso verhält es sich mit Erweiterungen (zB Reißverschlüsse) an den genannten Rucksäcken.
Jetzt habe ich mich entschlossen ab sofort diese Reparaturen und Erweiterungen als Sammelbeiträge (Sxx) in ein eigenes MYOG-Projekt zu stecken.
Ebenso verhält es sich mit Erweiterungen (zB Reißverschlüsse) an den genannten Rucksäcken.
Jetzt habe ich mich entschlossen ab sofort diese Reparaturen und Erweiterungen als Sammelbeiträge (Sxx) in ein eigenes MYOG-Projekt zu stecken.
Ältere Reparaturen werde ich aber nicht hierher verschieben.
Sammelbeiträge
(S01) März 2025: Hüftgurttaschen am Rucksack zpacks Nero 38 L verschiebbar machen
Sammelbeiträge
(S01) März 2025: Hüftgurttaschen am Rucksack zpacks Nero 38 L verschiebbar machen
(S02) April 2025:
Rolltop-Verschluss
am Rucksack
zpacks Nero 38 L
reparieren
(S03) April 2025: Tragegurte am Rucksack zpacks Nero 38 L an den Haltepunkten reparieren
(S03) April 2025: Tragegurte am Rucksack zpacks Nero 38 L an den Haltepunkten reparieren
(S04) Mai 2025: Kleine
Aufbewahrungstasche
für einen zweiten
AirTag
(S05) Juni 2025:
Stützrahmen
am Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) entfernen
(S06) Juni 2025: Scheuerstellen am Rucksack zpacks Arc Haul (Baujahr 2017) reparieren
(S06) Juni 2025: Scheuerstellen am Rucksack zpacks Arc Haul (Baujahr 2017) reparieren
(S07) September 2025: Loch am zpacks Nero 38 L
reparieren
(S01) März 2025: Hüftgurttaschen am Rucksack zpacks Nero 38 L verschiebbar machen
An den Hüftgurttaschen von Rucksäcken hat mich schon immer gestört, dass diese kleinen Taschen fest an einer bestimmten Position am Hüftgurt hängen. Manche Wanderer schaffen es diese Hüftgurttaschen zu öffnen ohne den Rucksack abzusetzen, Dinge zu entnehmen und die Hüftgurttaschen wieder zu schließen. Mir gelang das trotz größter Verrenkungen der Arme nie. Ich musste den Rucksack immer absetzen, wenn ich an den Inhalt der Hüftgurttaschen gelangen wollte.
Jetzt überlegte ich mir eine Lösung für dieses Problem.
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| Bild 1: verschiebbare Hüftgurttaschen |
Mit Kam-Snaps und einem Stück DCF (woven) befestigte ich an den Hüftgurttaschen einen Kanal, so dass ich durch den Kanal den Hüftgurt hindurchfädeln konnte. Dadurch wurden die Hüftgurttaschen verschiebbar.
Wenn ich jetzt etwas aus einer Hüftgurtatsche benötige, ziehe ich die Hüftgurttasche einfach so weit wie möglich nach vorn vor den Bauch. Die Hüftgurttasche lässt sich jetzt wesentlich leichter öffnen und schließen. Nach der Benutzung schiebe ich die Hüftgurttasche einfach wieder nach hinten, so dass sie beim Wandern nicht stört.
Nachtrag (August 2025): Die verschiebbaren Hüftgurttaschen haben sich auf dem
Wicklow Way
(128 km) bewährt. Ein kleines Problem gibt es trotzdem. Manchmal verdrehen
sich die Hüftgurttaschen auf dem Hüftgurt, so dass sie gelegentlich
"entwirrt" werden müssen.
(S02) April 2025:
Rolltop-Verschluss
am Rucksack
zpacks Nero 38 L
reparieren
Durch die jahrelange Nutzung des Rolltop-Verschlusses an meinem Rucksack
zpacks Nero 38 L
waren die Gurtbandschlaufen, wo die beiden Verschlüsse befestigt sind,
angerissen. Irgendwann würden die Gurtbandschlaufen reißen. Nach "Murphys
Gesetz", was mir durchaus geläufig ist, würde das genau auf einer
Wandertour passieren.
Deshalb entschloss ich mich die Gurtbandschlaufen zu ersetzen. Bei genauer Betrachtung der Gurtbandschlaufen stellte ich fest, dass das nicht so einfach ist. Der Rand des starken DCF(woven?)-Rucksackmaterials war umgelegt und zusätzlich innen mit einem stabilen Klettband versehen.
Nähen konnte ich das nicht.
Ich suchte nach einer anderen schnell zu realisierenden Lösung.
Da fiel mir das Nieten ein.
Aber wie sollte ich die Löcher für die Nieten in das Material bekommen?
Der gute alte Lötkolben musste herhalten. Durch die runde Spitze des Lötkolbens und mit gebotener Vorsicht waren Löcher mit einem passenden Durchmesser für die Nieten schnell gemacht.
Deshalb entschloss ich mich die Gurtbandschlaufen zu ersetzen. Bei genauer Betrachtung der Gurtbandschlaufen stellte ich fest, dass das nicht so einfach ist. Der Rand des starken DCF(woven?)-Rucksackmaterials war umgelegt und zusätzlich innen mit einem stabilen Klettband versehen.
Nähen konnte ich das nicht.
Ich suchte nach einer anderen schnell zu realisierenden Lösung.
Da fiel mir das Nieten ein.
Aber wie sollte ich die Löcher für die Nieten in das Material bekommen?
Der gute alte Lötkolben musste herhalten. Durch die runde Spitze des Lötkolbens und mit gebotener Vorsicht waren Löcher mit einem passenden Durchmesser für die Nieten schnell gemacht.
Der Lötkolben hat den Vorteil, dass das Material am Lochrand verschmolzen
wird. Andere Lochmethoden (Locheisen, irgendeine Spitze), die ich vorher
ins Auge gefasst hatte, zerstören unter Umstanden das Material im
Lochbereich. Bei stark beanspruchten Stellen kann das zu Problemen am
Rucksack führen.
(S03) April 2025: Tragegurte
am Rucksack
zpacks Nero 38 L an den Haltepunkten reparieren
Die Schultergurte von Rucksäcken sind wegen des Gewichts auf Wandertouren
enormen Belastungen ausgesetzt. Speziell die Befestigungspunkte der
Schultergurte am Rucksack sind die gefährdeten Punkte.
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Bild 1: Reparatur Befestigungspunkte |
An meinem Rucksack zpacks Nero 38 L, meinem Lieblingsrucksack, musste ich jetzt die Befestigungspunkte von der Innenseite verstärken. Dafür klebte ich stabile Reparatur-Flicken auf die Innenseite und sicherte die aufgeklebten Reparatur-Flicken durch Nähen zusätzlich ab.
Weil an diesen speziellen Stellen teilweise mehrere Lagen Gurtband
übereinanderliegen, konnte ich die Näharbeiten nur mit einer
Nähahle
zufriedenstellend bewerkstelligen.
(S04) Mai 2025: Kleine
Aufbewahrungstasche
für einen zweiten
AirTag
Wenn ich auf Reisen (Wandern, Urlaub) unterwegs bin, kommt in meinen
Rucksack immer ein AirTag. Speziell bei Flügen ist es gut zu
wissen, wo sich der eigene Rucksack befindet. Fliegt er mit oder steht er
noch am Flughafen rum.
Als Diebstahlschutz eignet sich ein AirTag nicht so richtig. Erfahrene Diebe mit einem Smartphone hören sofort den AirTag und wissen, dass sich in dem gestohlenen Rucksack ein AirTag befindet.
Um es den Dieben etwas schwerer zu machen, statte ich meinen Rucksack in Zukunft mit einem zweiten AirTag aus. Dieser zweite AirTag ist nicht so leicht zu finden und steckt in einer "geheimen" Tasche im Rucksack.
Als Diebstahlschutz eignet sich ein AirTag nicht so richtig. Erfahrene Diebe mit einem Smartphone hören sofort den AirTag und wissen, dass sich in dem gestohlenen Rucksack ein AirTag befindet.
Um es den Dieben etwas schwerer zu machen, statte ich meinen Rucksack in Zukunft mit einem zweiten AirTag aus. Dieser zweite AirTag ist nicht so leicht zu finden und steckt in einer "geheimen" Tasche im Rucksack.
Bei meinem Rucksack
zpacks Arc Haul
wird die AirTag-Tasche irgendwo an der Innenseite angeklebt.
Der
erste AirTag
SOLL
leicht gefunden werden. An den
zweiten AirTag
kommt man nicht so leicht heran. Da muss der ganze Rucksack ausgepackt
werden. Das kostet Zeit und ist von den Dieben während eines laufenden
Diebstahls nicht so leicht zu erledigen.
Der zweite AirTag in der "geheimen" AirTag-Tasche enthält eine
"Besonderheit", die ich hier nicht verraten will. Das kann den Diebstahl
nicht verhindern, soll ihn aber erschweren, so dass ich eventl. Zeit für
eine angemessene Reaktion (zB Verfolgung) erhalte.
Mit der Zeit werde ich alle meine Rucksäcke mit einer solchen
AirTag-Tasche nachrüsten.
Ich hoffe, dass sich das
nicht
bewähren muss.
Testen werde ich das bei einem "Probediebstahl" aber sehr wohl...😀
(S05) Juni 2025:
Stützrahmen
am Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) entfernen
Der Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) besitzt einen "leichten" Stützrahmen. Der Stützrahmen hat
sich jetzt etwas nach rechts verschoben und sitzt nicht mehr mittig am
Rücken.
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Bild 1: Stützrahmen am Rucksack
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Jetzt habe ich mich entschlossen den Stützrahmen (siehe rote Pfeile im Bild 1) zu entfernen.
(S06) Juni 2025:
Scheuerstellen
am Rucksack
zpacks Arc Haul
(Baujahr 2017) reparieren
Die Scheuerstellen (rote Markierung) werden mit DCF-Flicken
überklebt.
(S07) September 2025: Loch am zpacks Nero 38 L reparieren
Der Spannriemen für den Rolltop-Verschluss am
zpacks Nero 38 L
hat durch die teilweise heftige Kompression des Rolltop-Verschlusses ein
Loch in die Hülle des Rucksacks gerissen.
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| Bild 1: Loch an der Rucksackhülle |
Für die Reparatur klebte ich an der Innenseite einfach einen Flicken mit DCF-Transferklebeband dagegen.
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| Bild 2: Reparaturflicken an der Innenseite |
Der Spannriemen war vorher an der Lasche befestigt, die durch die Beanspruchung ein Loch in die Außenhülle des Rucksacks gerissen hatte. Die Lasche klebte ich einfach mit einem Schuh-Kleber (Kövulfix) fest. Dadurch kann ich die Lassche nicht mehr richtig beanspruchen.
C36) März 2025:
Zelte/Tarps
reparieren und erweitern (Sammelbeitrag)
Ähnlich wie bei den Rucksäcken im
MYOG-Projekt C35
(Rucksäcke
reparieren und erweitern) schaffe ich einen zentralen Platz, wo alle
kleineren Reparaturen und Erweiterungen an Zelten und Tarps als
Sammelbeiträge
(Sxx) zu finden sind.
Ältere Reparturen werde ich aber nicht hierher verschieben.
Sammelbeiträge
(S01) März 2025: Innentasche für Zelte und Tarps nachrüsten
Sammelbeiträge
(S01) März 2025: Innentasche für Zelte und Tarps nachrüsten
(S02) Juli 2025:
MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet
Serenity von SeaToSummit nachrüsten
(S03) August 2025: MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet NetTent von 3F UL Gear nachrüsten
(S01) März 2025: Innentasche für Zelte und Tarps nachrüsten
Nach dem ersten Einsatz des MYOG-Camo-Tarps auf einer Wandertour
überlegte ich, dass eine kleine
Innentasche
für wichtige Sachen (Brille, Handy) nicht schlecht wäre, die kurz über
dem Boden in der Nähe des Kopfes an der relativ steilen Tarp-Wand
hängt. Im zpacks-Tarp gibt es eine solche Innentasche, die mit zwei
Steckverschlüssen an der Tarp-Wande befestigt ist. Zufälligerweise
hatte ich noch zwei dieser Steckverschlüsse übrig.
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| Bild 17: Innentasche im Camo-Tarp |
Also klebte ich diese zwei Steckverschlüsse in das MYOG-Camo-Tarp.
Jetzt kann ich die Innentasche für beide Tarps (zpacks-Tarp und
MYOG-Camo-Tarp) verwenden.
Bleibt natürlich noch die Frage, wie ich das mit dem XFOIL-Tarp
mache. Die Innentasche wäre durch das XFOIL von außen sichtbar und
könnte vorbeigehende Fremde zu unbedachten Aktionen
verleiten.
Mal sehen, wie ich das Problem lösen kann ...
(S02) Juli 2025: MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet
Serenity von SixMoonDesigns nachrüsten
In den
MYOG-Projekten
C6
(Tarp (zpacks) mit Innenzelt (SMD / STS) ausstatten) und
C20
(Netzvorhang an ein Tarp (zpacks) anbringen) experimentierte ich schon
mit
BugNets.
Einmal waren das gekaufte BugNets, die aber nie so recht in das zpacks-Tarp (Pocket Tarp with Doors) passten. Dann war da eine MYOG-Lösung, die mehrere Jahre hervorragend funktionierte.
Beide Lösungen haben mich aber trotzdem nicht restlos überzeugt. Vor allem die Optik war gewöhnungsbedürftig.
Mit den MYOG-Tarps (MYOG-Projekt C31 und C34) stellte sich natürlich wieder die Frage, was ich gegen "Plagegeister" unternehmen werde. Lange grübelte ich über eine geeignete Lösung für ein BugNet nach.
Zuerst probierte ich das BugNet Nano Mosquito Pyramid Net Single von SeaToSummit aus. Meine MYOG-Tarps sind symmetrisch, das BugNet aber asymmetrisch. Das funktionierte "irgendwie", aber zufriedenstellend war das nicht.
Dann half mir ein Zufall weiter, der mich auf die Internet-Seite von SixMoonDesigns führte. Dort sah ich das BugNet Serenity Ultralight NetTent, welches symmetrisch ist. Auch die wichtigsten Maße stimmten "einigermaßen" überein.
An meinem MYOG-Camo-Tarp wollte ich das BugNet ausprobieren.
Einmal waren das gekaufte BugNets, die aber nie so recht in das zpacks-Tarp (Pocket Tarp with Doors) passten. Dann war da eine MYOG-Lösung, die mehrere Jahre hervorragend funktionierte.
Beide Lösungen haben mich aber trotzdem nicht restlos überzeugt. Vor allem die Optik war gewöhnungsbedürftig.
Mit den MYOG-Tarps (MYOG-Projekt C31 und C34) stellte sich natürlich wieder die Frage, was ich gegen "Plagegeister" unternehmen werde. Lange grübelte ich über eine geeignete Lösung für ein BugNet nach.
Zuerst probierte ich das BugNet Nano Mosquito Pyramid Net Single von SeaToSummit aus. Meine MYOG-Tarps sind symmetrisch, das BugNet aber asymmetrisch. Das funktionierte "irgendwie", aber zufriedenstellend war das nicht.
Dann half mir ein Zufall weiter, der mich auf die Internet-Seite von SixMoonDesigns führte. Dort sah ich das BugNet Serenity Ultralight NetTent, welches symmetrisch ist. Auch die wichtigsten Maße stimmten "einigermaßen" überein.
An meinem MYOG-Camo-Tarp wollte ich das BugNet ausprobieren.
Die Abspannpunkte meines MYOG-Camo-Tarps besitzen auf der Innenseite
eine Schlaufe (rote Markierung im
Bild 1). Die habe ich in weiser Voraussicht dort angebracht, weil
ich da meine Bodenplane mit Knebelknöpfen anknüpfen kann. Jetzt wollte
ich an diesen Schlaufen mein BugNet einhängen.
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| Bild 2: Abspannung BugNet mit Knebelknopf |
Dazu brachte ich an allen Abspannungen des BugNets einen Knebelknopf an, ca. 2 cm vom Rand entfernt. Die Knebelknöpfe haben ein Langloch, so dass ich die elast. 10 mm-Abspannung leicht einfädeln konnte. Wenn ich wollte, könnte ich die Abspannungen des BugNets wieder in den Ausgangszustand versetzen, wenn ich die Knebelknöpfe entfernen würde.
Das BugNet befestigte ich nun mit den Knebelknöpfen an allen
Innenschlaufen des MYOG-Camo-Tarps.
Das BugNet passt "fast" perfekt. Wer genau hinsieht wird feststellen,
dass die Bodenwanne des BugNets nicht richtig in der Höhe gespannt ist.
Aber das ist mir egal. Viel wichtiger ist der Rundumschutz durch das
BugNet.
Jetzt ist natürlich noch das Gesamtgewicht interessant.
(1) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit MYOG-DCF-Bodemplane (85 g) = 250 g
(2) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit SixMoonDesigns-BugNet (275 g) = 440 g
(1) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit MYOG-DCF-Bodemplane (85 g) = 250 g
(2) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit SixMoonDesigns-BugNet (275 g) = 440 g
Bei nächster Gelegenheit werde ich das MYOG-Camo-Tarp mit dem neuen
BugNet testen und berichten ...
(S03) August 2025:
MYOG-Camo-Tarp
mit
BugNet NetTent von 3F UL Gear nachrüsten
Durch Zufall entdeckte ich bei
AliExpress
das
BugNet
von
3F UL Gear.
Nach der Prüfung der Abmessungen bestellte ich das BugNet. Der
Lieferprozess mit AliExpress verlief reibungslos. Ständig wurde ich über
den Status der Lieferung informiert. Das war vorbildlich.
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| Bild 2: Anpassungen am BugNet von 3F UL Gear |
Beschreibung der Markierungen:
(1) alte Befestigung vom Hersteller 3F UL Gear
(2) meine Befestigung mit elast. 1 mm-Kordelschnur und einem Doppelloch-Knebelknopf
An dem BugNet nahm ich eine kleine Veränderung vor. Die alte Befestigung ersetzte ich durch eine neue Befestigung. Die Knebelknöpfe kann ich nach der Anpassung sehr einfach in die Innenschlaufen des MYOG-Camo-Tarps einhängen.
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| Bild 4: Neue Boden-Befestigung |
Damit das BugNet nicht mehr so schlaff "herunterhängt", musste ich die Boden-Befestigungen anpassen. Die neue Boden-Befestigung, ein Knebelknopf an einer elast. 1 mm-Kordelschnur, befindet sich jetzt ca. 10 cm von der Originalbefestigung, der gelben Schnur, entfernt. Dadurch gewinne ich an den gegenüberliegenden Boden-Befestigungspunkten wesentlich mehr Spielraum und das BugNet kann straffer gespannt werden.
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| Bild 5: Befestigung des BugNets an einer Außenschlaufe |
Die eigentliche Befestigung des BugNets erfolgt mit den Knebelknöpfen nicht an den Innenschlaufen, sondern an den Außenschlaufen.
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| Bild 6: Neue Flächen-Befestigung |
Das BugNet besitzt an den Flächen Befestigungshaken. Damit ich diese Befestigungshaken optimal nutzen kann, brachte ich an den Innenseiten des DCF-Camo-Tarps Schlaufen (rote Markierung im Bild 5) an. In diese Schlaufen, die Knebelknöpfe werden vorerst nicht benötigt, hänge ich die Befestigungshaken des BugNets ein. Dadurch verbessert sich das Raumgefühl unter dem BugNet.
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| Bild 7: BugNet im MYOG-Camo-Tarp, Versuch 2 |
Jetzt ist natürlich noch das Gesamtgewicht interessant.
(1) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit MYOG-DCF-Bodemplane (85 g) = 250 g
(2) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit Serenity von SixMoonDesigns (275 g) = 440 g
(1) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit MYOG-DCF-Bodemplane (85 g) = 250 g
(2) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit Serenity von SixMoonDesigns (275 g) = 440 g
(3) MYOG-Camo-Tarp (165 g) mit
NetTent
von
3F UL Gear
(375 g) = 540 g
Das ist eindeutig eine Verschlechterung beim Gesamtgewicht, aber der
Schutz und die Passgenauigkeit waren ausschlaggebend.
Im August 2025 teste ich auf der Wandertour in Irland über den Wicklow Way (128 km) das BugNet.
Bemerkung: Das BugNet passt übrigens sehr genau unter das
Gatewood Cape
von
SixMoonDesigns.
Nachtrag (August 2025): Das
BugNet
von
3F UL GEAR
passt nicht zu 100%. Aber damit kann ich leben.
Die "überdimensionierten" Haken zur zusätzlichen Stabilisierung des
BugNets an den Innenseiten des Tarps lösen sich bei der kleinsten
Berührung. Ich habe die Haken einfach abgetrennt.
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| Bild 8: Befestigung BugNet an der Seitenwand |
Jetzt wird das BugNet mit Knebelknöpfen an den Seitenflächen befestigt.
C37) Juli 2025: Schuhe reparieren
(Sammelbeitrag)
Ähnlich wie bei den Rucksäcken (MYOG-Projekt C35) und Zelten/Tarps (MYOG-Projekt C36) schaffe ich einen zentralen Platz, wo alle kleineren
Reparaturen und Erweiterungen an Schuhen als
Sammelbeiträge
(Sxx) zu finden sind.
Ältere Reparturen werde ich aber nicht hierher verschieben.
Sammelbeiträge
Sammelbeiträge
(S01) Juli 2025: Altra Lone Peak - Schuh-Obermaterial mit
Lederflicken reparieren
(S02) Oktober 2025: Altra Lone Peak - Schuh-Obermaterial mit
Lederflicken reparieren
(S01) Juli 2025: Altra Lone Peak - Schuh-Obermaterial mit
Lederflicken reparieren
Meine
ALTRA Lone Peak-Trailrunner (ALTRA LP) leiden seit Jahren unter Qualitätsproblemen.
Das Obermaterial der ALTRA LP weist schon nach 150 bis 200 km Löcher
auf. Diese Löcher entstehen am Übergang zur Schutzkappe.
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| Bild 1: Löcher im Obermaterial |
Einzige Reparaturmöglichkeit ist das Verkleben von Lederflicken an der Innenseite der beschädigten Stelle.
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| Bild 2: Reparaturset |
Als Kleber verwende ich dafür Kövulfix und dünne Lederflicken aus dem Internet.
Ich bin gespannt, ob das hält ...
(S02) Oktober 2025: Altra Lone Peak - Schuh-Obermaterial mit
Lederflicken reparieren
Das hält sehr gut, aber der Lederflicken war entschieden zu
klein.
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| Bild 1: Reparaturset |
Deshalb wiederhole ich die Reparatur vom Nachtrag (Juli 2025) mit einem wesentlich größeren Lederflicken.
C38) Juli 2025: BugNetChaps und BugNetArms
Ich besitze eine Hose aus einem BugNet-Stoff.
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| Bild 2: Abgeschnittene Hosenbeine |
Deshalb schnitt ich die Hosenbeine an der rot markierten Stelle einfach ab.
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| Bild 3: BugNetChaps |
Diese abgeschnittenen Hosenbeine stattete ich jetzt noch mit einem Kordelkanal aus, in den ich eine elast. 2 mm-Kordelschnur einfädelte und mit einem Kordelstopper versah.
Unklar ist mir bei dieser Konstruktion, wie ich die Befestigung der BugNetChaps an der Wanderhose, speziell am Hosengürtel, so bewerkstelligen kann, dass ich jederzeit eine variable Einstellung der Länge vornehmen kann. Aber das wird die Praxis zeigen.
Das Gesamtgewicht der BugNetChaps beträgt 60 g.
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| Bild 4: BugNetArms |
Die Arme stellte ich nach einem ähnlichen Prinzip her. Damit die Arme während der Bewegung nicht runterrutschen, verband ich sie mit einer elast. 3 mm-Kordelschnur.
Das Gesamtgewicht der BugNetArms beträgt 40 g.
Für insgesamt 100 g bin ich rundherum vor Plagegeistern geschützt und kann trotzdem in kurzen Hosen und T-Shirt durch die Gegend wandern.
Ich bin gespannt, wie sich diese "Konstruktion" in der Praxis bewährt ...






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